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2020 ein besonderes Jahr

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.01.2021
Autor: Heinz Drisch

2020 ein besonderes Jahr, auch für die DLRG Nieder-Eschbach e. V.

 

Auch für die DLRG Nieder-Eschbach e. V. fing das Jahr 2020 mit der Meldung an, dass in China ein Virus sein Unwesen treibt. Naja, der kommt ja nicht zu uns. Also fingen wir an, wie alle Jahre zuvor auch.

Montagstraining in der Titus Therme. Donnerstags abends Jugend- und Einsatzgruppe in der Station zur Fortbildung. Alles normal, also wie immer.

Am 10. Januar 2020 lud unser Leiter Ausbildung die Aktiven zum Grillen vor die Station ein. Dies sollte die einzige offizielle Veranstaltung 2020 sein, nur wusste es damals noch niemand. Es war ein schöner Abend mit Wurst und Steaks auf unserem neuen Grill. Unser Leiter Ausbildung baute den Grill aus einer alten Waschmaschinentrommel. Sieht gut aus.

Auch einen neuen „Lehrscheiner“ (Ausbilder) haben wir seit Januar 2020, Thomas Holl hat die Prüfung zum Ausbilder „schwimmen und retten“ bestanden. Herzlichen Glückwunsch.

Erste-Hilfe-Kurse, die ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sind, sind auch angelaufen. Fünf Kurse für verschiedene Firmen konnten wir bis zum Lockdown im März durchführen.

Im Februar konnten wir auch ein neues „Mitglied“ in unserer Ortsgruppe begrüßen. Unser neues Einsatzfahrzeug, ein Mercedes Vito der Polizei wurde nach und nach in ein DLRG Einsatzfahrzeug umgewandelt und auch in Dienst gestellt.

Am 12. März 2020 hatten wir unsere Jahreshauptversammlung im Darmstädter Hof Nieder-Eschbach. An diesem Tag überlegten wir noch, wie mit der Pandemie, die am Tag zuvor von der WHO ausgerufen wurde, umzugehen ist. Dann wurden wir, wie alle, überrollt.

Ab dem 14. März 2020 wurden alle Ausbildungsangebote bei der DLRG eingestellt und ab dem 22. März 2020 war für ganz Deutschland eine strenge Ausgangs- und Kontaktbeschränkung gültig. Das traf uns, wie alle anderen Bürger, gewaltig.

Was tun? Training montags fällt aus! Treffen in der Station donnerstags darf nicht mehr stattfinden! Was ist mit dem Gruppengeist? Was ist mit unseren Pflicht-Fortbildungen? Gelten unsere Lizenzen auch ohne Fortbildungen weiter? Wir hatten eine Idee. Treffen online, aber wie? Per Skype oder per Zoom? Wir entschieden uns für Videokonferenzen per Zoom. Das funktionierte und funktioniert immer noch prima. Wir trafen uns im Virtuellen Raum donnerstags und die Fortbildungen finden dann halt so statt. Auch unsere Vorstandsitzungen hielten wir dieses Jahr meistens über Zoom ab.

Ostern, was ist mit unseren Kindern? Vergessen wir sie? NEIN! Annica hatte die Idee. Wenn der Osterhase nicht seine Sachen im Schwimmbad ablegen kann, kommt der Osterhase zu den Kindern. Gesagt, getan Unsere Jugendabteilung fuhr mit dem neuen Einsatzfahrzeug zu den Kindern nach Hause. Mit gebührendem Abstand wurden Ostereier und weitere Süßigkeiten zu den Kindern gebracht. Leuchtende Augen waren zu sehen. Danke für diese Aktion.

Jetzt kamen der Sommer und der Lockdown wurde gelockert. Was nun? Training? Wachdienst im Freibad? Anfängerschwimmausbildung? Rettungsschwimmausbildung? Die Pandemie ist noch nicht vorbei! Wie geht es weiter. Nun, ja, das Freibad Nieder-Eschbach, wie alle Freibäder in Frankfurt, machte die Tore glücklicherweise auf. Training konnte stattfinden, aber wie? Ein Hygiene-Konzept musste erstellt werden. Das funktionierte erstaunlich gut. Auch für die Bäderbetriebe konnten wir einige Rettungsschwimmkurse, unter Pandemiebedingungen, anbieten und damit der BBF helfen.

Die Ausbildungstätigkeiten im Freibad waren nur eingeschränkt möglich. Die Anzahl der Teilnehmer waren auf 10 Personen in der Trainings-Bahn beschränkt. Das war eine Herausforderung für uns. Die Jugend hatte den größten Teil zu managen. Das machte unsere Jugendabteilung vorbildlich.  Alle die kommen wollten mussten sich online anmelden. So konnten wir im Vorfeld die Anzahl beschränken. Das funktionierte für die Jugendlichen und Aktiven sehr gut. Auch treffen, mit Abstand, konnten jetzt wieder stattfinden. Die Gruppe hat den Lockdown gut überstanden. Alle waren wieder mit an Bord.

Auch einen Bundesfreiwilligen konnten wir im August begrüßen. Samuel Stüber hilft uns jetzt als „BufDi“ ein Jahr lang bei unserer Arbeit. Herzlich Willkommen.

Die Wasseraufsicht (Wachdienst) im Freibad Nieder-Eschbach wurde ebenfalls wieder von unseren Aktiven durchgeführt. Was war anders als sonst? Es gab 2 „Slots“ für die Besucher, einen von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr und den zweite von 15:00 Uhr bis 19:40 Uhr. Was taten unser Wasseraufsichtskräfte von 14:00 bis 15:00 Uhr? In dieser Zeit wurde gereinigt. Bereiche am Becken, die Geländer, die Rutschbahn sowie die Bänke mussten desinfiziert werden. Auch etwas Neues für uns. Das schafften wir nur, durch die Erhöhung unseres Personals am Becken. Ein geflügeltes Wort im Freibad war dieses Jahr: „Bitte Anstand halten“. Ansonsten waren die Badegäste froh schwimmen gehen zu können und hielten sich sehr gut an die Anweisungen. Danke dafür.

Wasserrettungsdienst unter Pandemie-Bedingungen, auch neu für unsere Einsatzkräfte. In der Station am Nizza wurden Masken getragen bzw. Abstand eingehalten. Unsere 2 Gruppen, die an der Ostsee Wasserrettungsdienst leisteten, wurden die Masken und „Abstand“ auch zum Alltagsgeschäft.

Die einzigen von uns, die über das gesamte Jahr gefordert waren, war unsere Einsatzabteilung. Bis zu 4 Alarmierungen an einem Wochenende waren nicht ungewöhnlich. Person im Wasser, Bootshavarien, Demonstrationen, es war alles dabei. Unsere Strömungsretter halfen u. a. der Berufsfeuerwehr Frankfurt ein Fahrzeug aus der Nidda zu bergen. Auch waren unsere Strömungsretter als „Filmstars“ im Fernsehen zu sehen. Das neue Einsatzfahrzeug tut dazu gute Dienste.

Herbst, das Bad schloss wieder seine Pforten und die Renovierungsarbeiten im Bad, die bis zum Sommer 2021 dauern sollen, begannen.

Auch unser Winterausbildungsprogramm lief an. Da wir in unserer Station die Abstandsregeln nicht einhalten konnten, wichen wir auf die Sportgaststätte des Tus Nieder-Eschbach/Fußball aus. Danke für die Unterstützung.

Dann kam, was kommen musste: der zweite Lockdown …….. Wenn auch nicht so streng wie der Erste Lockdowns, also ein Lockdown light. Aber unser Hallenbad, die Titus Therme, schloss die Türen. Treffen in der Station waren wieder nicht möglich.

Also wieder Zoom, das funktionierte ja beim ersten Lockdown auch.

Aus dem Osterhasen der Jugend wurde der Nikolaus. Auch am Nikolauswochenende fuhr unser Jugendleiterteam zu unseren Jugendlichen und übergaben „unseren Kindern“ einen Nikolaus und weitere Naschsachen. Leuchtende Augen war der Dank der Kinder. Auch die Eltern bedankten sich dafür.

Und jetzt, Mitte Dezember, drohte sogar noch eine Ausgangssperre……… Wie geht es weiter? Das Wissen wir auch noch nicht. Ja, das Jahr 2020 war schon ein besonderes Jahr, leider ohne Osterfeuer, Saisonbeginn und -abschluss, Weihnachtsfeier.

Weihnachtsfeier fand aber trotz Pandemie statt! Aber virtuell. 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trafen sich am 23. Dezember 2020 zu einer Weihnachtsfeier online, Mal was Neues. Das kann eine „richtige“ Weihnachtsfeier nicht ersetzen, aber es machte trotzdem Spaß.

Auch im Jahr 2020 hatten wir viel, viel Arbeit.

Wir können dieses Jahr unseren Aktiven nur mit Worten Danke sagen. Aber Versprochen, sobald die Pandemie vorüber ist wird es ein rauschendes Fest geben.

 

 

Das Gestern ist Geschichte

Das Morgen nur Gerüchte

Doch das heute ist die Gegenwart

Und die zu erleben ist ein Geschenk

………….. bleibt gesund

(Kung Fu Panda)

 

Im Dezember 2020 Heinz Drisch

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